November

Es hat bei uns eine unübersehbare längere Pause im blog gegeben und heute möchte ich diese ein wenig aufklären ...

In "Aktuelles"  findet Ihr unter der Zusammenfassung der Monate September, Oktober und November eine Erklärung, was mir meine Energie und Kreativität geraubt hat, die ich brauche wie die Luft zum Atmen, um mit Freude an meinen Bildern und unserem blog zu arbeiten ...

 

 

 

Vieles bewegt mich und uns in diesen Tagen und es ist für mich  mehr die Zeit nach innen zu gehen als nach außen zu zeigen, was in mir vorgeht.

Es dreht sich um Annehmen, was das Leben bereithält, bei mir bleiben und das Vertrauen in den Lauf der Dinge nicht zu verlieren.

Ich bin ein Mensch, der Harmonie braucht und sucht und an dieser wird momentan schwer gerüttelt.

Wie man den Sturm im Außen nicht auch in der Seele Einzug halten lässt ... daß das Leben Situationen

und Menschen auf den Plan treten lässt, die mich genau diese Dinge lernen lassen sollen ... das scheint aktuell meine Aufgabe zu sein.

Daß es nicht in meiner Macht liegt und auch nicht meine Aufgabe ist, den Krieg, den andere Menschen mit sich selber führen, zu beeinflussen. Nur um mich und meine Reaktion geht es dabei und meine Erwartungshaltung an eine Situation. Wenn ich sie aufgeben kann und Gutes denken ... kann der Frieden Einzug halten.

 

Mein Mann Shogun ist ein großes Vorbild in dieser Situation, denn er ruht mehr in sich und kann seine Meinung auch gegen Widerstände deutlich vertreten.

Auch Klein Nico, der während ich hier schreibe auf meinem Schoß liegt und völlig entspannt eingeschlafen ist, zeigt wieder einmal auf seine Art, wie es geht ... das Leben im Hier und Jetzt.

Zufrieden mit sich und dem, was ist  :-)

 

 

 

 

Der Rückzug ist mein Weg, damit umzugehen, er war es immer und so ist es für mich nur "natürlich",

daß die Worte nicht so aus der Feder laufen, wie sie es oft wie selbstverständlich tun.

 

Bestimmt kennen einige von Euch den Songtext eines jungen deutschen Künstlers namens Tim Bendzko:

"Wenn Worte meine Sprache wären, ich hätt dir schon gesagt .."  

Ein wenig beschreibt es mein Gefühl, und wenn die Worte fehlen, schreibt Tim eben ein Lied und ich kann manchmal Ausdruck finden in meinen Bildern, die eine sehr persönliche Seite von mir sind und auch eine Innenansicht, denn das Fotografieren ist eine ganzheitliche Kunst, die den Menschen hinter der Kamera, sein Umfeld und die Art und Weise, wie er Augenblicke wahrnimmt, immer mit einbezieht. 

Es war November  und für mich auch ein "innerer Herbst", eine Zeit des Wandels und der (Weiter)-entwicklung, der ebenfalls wunderbare Stimmungen und Farben bereithalten kann.  Für den, der sie sehen will. Ebenso wie für die Natur die Zeit des notwendigen Rückzuges vor der Erneuerung und dem Wiedererblühen.

 

In dieser Zeit habe ich mich mit Instagram ein wenig angefreundet, auch einen eigenen account

angelegt und die Inspiration durch viele unglaublich schöne Fotos insbesondere von Landschaftsfotografen schätzen gelernt.  Als Neuerung auf unserer Webseite lasse ich meine aktuellsten Insta-Bilder in der Seitenleiste anzeigen. Von dort könnt ihr Euch auch direkt zur Instagram Seite leiten lassen. Neue Fotos werden fast immer tagesaktuell eingestellt, da ich es "eben mal schnell" mit dem Handy machen kann. 

 

Die Bilder in der folgenden Galerie könnt ihr einfach anklicken, um sie einzeln und in Originalgröße zu betrachten.

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Moni (Sonntag, 04 Dezember 2016 09:03)

    Danke für deinen offenen Bericht, liebe Solvana. Als Bärin (mein Zweitname ist Ursula) kann ich deinen Rückzug sehr gut verstehen, ist er doch auch meine Art, mit Widrigkeiten umzugehen. Dein Text und deine Fotos berühren mich tief. In Gedanken sende ich dir einen "Barbara-Zweig" der Hoffnung auf die neuen Blüten, die so sicher kommen wie das Gras wächst. Lots of love - Moni

  • #2

    solvana (Samstag, 10 Dezember 2016 10:43)

    Danke liebe Bärin Moni,
    Deine Zeilen haben mich ebenfalls sehr berührt.
    Bis bald!

  • #3

    Laura (Donnerstag, 15 Dezember 2016 23:03)

    Oh wie schön du das geschrieben hast, meine Liebe <3 Worte sind definitiv deine Sprache, nur ist es manchmal eben so, dass sie einem fehlen oder nicht aus einem herauskommen. Erst wenn man es nicht mehr erzwingen möchte, passiert es irgendwann und sie beginnen zu fließen. Oft durch die Feder leichter als durch Sprache. Ich wünsche euch weiterhin alles erdenklich Gute auf eurem Weg, so steinig er auch bisweilen ist.
    Alles Liebe, Laura <3

  • #4

    ichhabemirinmeinemLebenleidernochnichtdieZeitgenommen,mireinenauszusuchen (Mittwoch, 21 Dezember 2016 19:07)

    Nichts geschieht ohne Grund, hinter allem steckt ein tieferer Sinn - auch wenn es nicht deine Aufgabe ist, den Krieg, den andere mit sich führen, zu beeinflussen - so gehe ich davon aus, dass wir zumindest stillhalten sollten, bis Diejenigen, die den Krieg mit sich führen, sich an uns abgearbeitet haben. Und auch damit beeinflussen wir - durch Vorleben, als Beispiel, als vermeintlicher Spiegel, einfach weil wir da sind... Je heller wir scheinen, umso mehr nimmt das Gegenüber seine Schatten wahr - und reagiert entsprechend...

    Auch ich bin noch nicht bei diesem Worten angekommen, überprüfe (was ich auch richtig finde), welcher Anteil an der Gesamtsituation bei mir liegt. Und muss mich immer wieder daran erinnern, dass nicht ich immer Schuld haben kann - die anderen haben einfach ein Problem. Mit Ehrlichkeit, mit Gutherzigkeit, mir ihrem Neid, ihrer Eifersucht, ihrem Nichtgönnen.

    Dies alles tut mir unheimlich weh, denn ich will niemandem etwas Böses. Aber nicht ich bin das Problem, höchstens der Auslöser - das Problem haben die Anderen...

    Fühl' dich in Gedanken gedrückt - alles wird gut!

    Liebe Grüße