"Alles fliesst" in Valongo

Ein kleines Bilderrätsel ... oder einfach der "Alltag" im Paradies. 

 

Wenn man hier überhaupt von Alltag reden kann. Nein, man kann es nicht ist meine Meinung.

Weil nichts, das man (ja doch meist mit negativem Beigeschmack) mit dem Wort "Alltag" assoziiert, auf unser Leben hier in Valongo zutrifft.

Wir leben und arbeiten und üben uns das Leben so zu nehmen, wie es kommt.

 

 

Ich glaube tatsächlich, Portugals Auftrag ist es, zu lehren, das Leben fliessen zu lassen. Keinen festen Plänen hinterherzujagen, die doch nicht funktionieren und vor allem keinen Verdruss darüber zu hegen, keinen Ärger und Frust, die der Freude am Leben wieder entgegenstehen.

Eine kleine Anekdote, die dazu passt: Wir fahren ja nun schon lange lange auf der Suche nach einem Bagger umher, viele Kilometer, und plötzlich steht einer ganz in der Nähe ( 5km ) mit einem Besitzer aus Luxemburg, der deutsch spricht ... und sich gerade überlegt hat, ihn verkaufen zu wollen.

Ja, so meine ich das. Vielleicht wird ja etwas daraus.

 

Und für das Bildchen gibt es natürlich auch eine Auflösung.

Ich kehre heute morgen von meinem frühen Gang zurück und höre schon von weitem die Motorsäge brummen. Shogun führt das Tagewerk von gestern weiter: Bäume freischneiden. Und trotz der morgendlichen Temperaturen um die 9°C wurde die Holzfällerjacke schon zu warm ;-)

Einer neu entdeckten Feige wurde Platz und Licht geschaffen und neben dem großen Baumgerippe wuchs ganz unauffällig ein schönes Olivenbäumchen heran, das nun auch seinen Raum bekommen hat, um zu gedeihen. Wenn man ganz genau hinschaut, kann man es erkennen!

Im Anschluss noch ein paar Bilder dazu, das Morgenlicht, die Wolken und die Farben haben mich begeistert heute!

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Moni (Dienstag, 15 März 2016 18:41)

    Deine Bilder, liebe Solvana, sind für mich verbunden mit unvergesslichen Geruchserlebnissen und mit Erinnerungen an das ein und andere Picknick unter Bienchen ;-) Vielen Dank.