Die Farbpalette des Herbstes

Kaum zu glauben, ... aber diese Bilder sind hier im Algarve entstanden. In den Wochen meiner Abwesenheit ist auch im Süden Europas die Natur dem Wandel des Herbstes entgegengeschritten.

Man fühlt es nicht so sehr an den Temperaturen, - nach wie vor ist die Luft warm und weich, allein die Nächte werden langsam ein wenig kühler und feuchter -, aber die unverwechselbaren Farben des

Herbstes beginnen im Licht des Südens zu leuchten. Und auch der Wind frischt etwas auf.


Hier einige Zeilen aus Rainer Maria Rilkes "Herbsttag", die für eben diese Impressionen verfasst

worden sein könnten und meine Emotionen wundersam in Worte kleiden ...


"Herr: es ist Zeit. der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren.

und auf den Fluren laß die Winde los.


Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage 

die letzte Süße in den schweren Wein."



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Kommentare: 2
  • #1

    Moni (Freitag, 25 September 2015 19:23)

    Wuuunderschöne Impressionen! ... und schön, dass dich der Süden wieder hat.

  • #2

    Maman (Samstag, 26 September 2015 10:01)

    Kein Maler könnte diese Herbstfarben schöner, intensiver und leuchtender mischen als die Natur selbst.
    Und niemand anderer als Rilke, mein Lieblingsdichter, konnte diese Stimmungen treffender und tiefer in Worte kleiden als er.
    Es freut mich, dass du immer wieder Passagen findest, die das zeigen und ausdrücken.
    Glg.

 

"Sag Deinem Herzen, daß die Angst

des Leidens größer ist,

als das Leiden selbst.

Und kein Herz hat jemals

gelitten, wenn es sich

auf die Suche 

nach seinen Träumen

gemacht hat."

 

 Paulo Coelho

 

 

 

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